3 praktische Helfer für Mac-User

Auf meinem Mac habe ich viele Tools, die bei mir fast täglich in Benutzung sind und auf die ich nicht mehr verzichten möchte, weil ich damit schneller, effizienter und einfach stressfreier arbeiten kann. Drei davon möchte ich hier kurz vorstellen:

Plain Clip – für unformatierten Text

Es ist toll, was bei der Formatierung von Text alles möglich ist: fett, kursiv, unterstrichen, große Schrift, kleine Schrift … Doch manchmal braucht man beim Einfügen von kopiertem Text einfach nur unformatierten, reinen, also plain Text. Wird beispielsweise in MS-Word gearbeitet, ist das Einfügen ohne Formatierungen sehr einfach möglich, aber beim Hin- und Herkopieren von Text zwischen anderen Programme, kann es auch mühselig werden. Und genau dafür nutze ich Plain Clip! Dieses winzige Programm verfügt über exakt ein Fenster für die Voreinstellungen und hat ansonsten keine Benutzeroberfläche. Die Anwendung ist entsprechend leicht zu bedienen: Text kopieren, ein Mausklick auf das Plain Clip-Icon im Dock, unformatierten Text einfügen. Fertig! Und das Beste kommt zum Schluss: Plain Clip ist kostenlos.

Plain Clip


Foldery – für Farbkleckse im Finder

Ich muss gestehen, dass ich mit den farbigen Tag-Punkten auf dem Mac nie so richtig warm geworden bin. Viel ansprechender finde ich das Ergebnis der App Foldery, die es im Mac App Store zu kaufen gibt. Ordner, die ich besonders oft verwende, färbe ich damit bunt ein. So erkenne ich sie im Finder auf den ersten Blick und muss nicht lange suchen. Auch diese App ist kinderleicht zu bedienen: Farbe auswählen und anschließend den gewünschten Ordner per Drag & Drop auf das Foldery-Fenster ziehen. Ihre Lieblingsfarbe hat sich geändert? Kein Problem. Ziehen Sie den eingefärbten Ordner einfach wieder auf das Symbol mit dem Ordner in Standardfarbe und die ursprüngliche Farbe wird wiederhergestellt. Kostenpunkt: 2,29 € im App Store (Stand Februar 2018).

foldery_2 foldery


Magnet – für mehr Übersichtlichkeit auf dem Bildschirm

Bei Magnet ist der Name Programm. Wie ein Magnet haften die Fenster beim Verschieben mit der Maus dort an, wo Sie sie hinziehen. Im Handumdrehen haben Sie Ihre Fenster übersichtlich angeordnet. Fenster lassen sich in die Bildschirmecken oder an die Ränder verschieben. Sie können sogar auch drei Fenster vertikal nebeneinander anordnen. Für jede Bewegung ist auch eine Tastenkombination hinterlegt, aber ich ich bevorzuge es, die Fenster mit der Maus zu arrangieren. Dazu muss in den Einstellungen nur das entsprechende Häkchen gesetzt werden (siehe Screenshot). Der Preis im App Store liegt bei 1,99 €. Eine Ausgabe, die sich lohnt!

magnet


PS. Zugegeben: Windows-Nutzer haben den Vorteil, dass sie kein zusätzliches Programm wie Magnet dafür benötigen, denn in Windows 10 ist diese Funktion bereits integriert. Sie heißt dort
Andocken und lässt sich in der App Einstellungen -> Multitasking aktivieren.

Neuer Anstrich für Website und Blog

Leuchtturm_SocialMedia
Und? Ist es Ihnen aufgefallen? Sprachlicht erstrahlt seit einigen Wochen in völlig neuem Glanz! Ende 2017 war es endlich nach mehrwöchiger Arbeit und Vorbereitung soweit. Dank vieler fleißiger Unterstützer konnte meine neue Website noch kurz vor der Weihnachtspause online gehen: moderneres Design, überarbeitete Texte, eine englische Fassung und natürlich neue Fotos, die mich in meinen unterschiedlichen Arbeitssituationen zeigen. Nach der Neugestaltung stellte sich mir dann auch die Frage, was in Zukunft aus diesem Blog werden würde. Mehr oder weniger regelmäßig (in den letzten Monaten zugegebenermaßen leider eher letzteres) habe ich hier in den letzten zwei Jahren über die sprachlich-kulturellen Hürden einer in Süddeutschland lebenden Norddeutschen berichtet. Und auch wenn dieses Thema bei mir praktisch ein Dauerbrenner ist, habe ich beschlossen, die Thematik dieses Blogs auszuweiten und die Rubrik

Meine Werkzeugkiste

zu gründen. Darin liegen weder Akkuschrauber noch Winkelschleifer, sondern Apps, Programme und andere digitale Helferlein, mit denen ich tagtäglich arbeite. Als selbstständige Unternehmerin ist es mir wichtig, technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein und als Übersetzerin diverser IT-Sachbücher bin ich für dieses Thema besonders sensibilisiert. Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Programmen, praktischen Apps und kleinen Tools, mit denen ich meinen Arbeitsplatz und meine Arbeitsabläufe – sei es im Büro oder unterwegs in der Dolmetscherkabine – so optimieren kann, dass ich immer den Überblick behalte und mehr Zeit für die Aufträge meiner Kunden finde. In dieser Rubrik finden interessierte Kollegen sicher das ein oder andere Programm, das auch für sie von Nutzen ist, und meine Kunden können sich ein besseres Bild davon machen, wie und womit ich an den Aufträgen, die sie mir anvertrauen, arbeite.

Opera – ein Browser mit vielen praktischen Features


Den ersten Tipp aus meiner Werkzeugkiste bekommen Sie direkt hier und jetzt: Der Webbrowser “Opera”. Klingt banal, aber Browser ist eben nicht gleich Browser. Oft sind es die kleinen, eher unscheinbaren Funktionen, die einem die Internetrecherche und Arbeit im Browser erleichtern. Ein sofort sichtbares Highlight von Opera ist die am linken Rand stets eingeblendete Sidebar mit den integrierten Messenger-Funktionen. Um beispielsweise eine Facebook-Nachricht zu schreiben, müssen Sie damit nicht mehr in einen anderen Tab oder in ein anderes Fenster wechseln. Die Sidebar hat aber noch mehr zu bieten: Screenshots lassen sich über die Funktion Momentaufnahme im Handumdrehen erstellen. Anschließend können Sie diese mit Pfeilen, Notizen oder sogar Stickern schmücken und auf Ihrem Computer abspeichern. Sehr praktisch ist auch die Video-Pop-out-Funktion, mit der sich ein Video einfach an den Bildschirmrand verschieben lässt. Sie können währenddessen am Computer bequem weiterarbeiten. Auch in puncto Sicherheit ist Opera vorne dabei. Wer wie ich als Dolmetscherin viel unterwegs ist, ist oft darauf angewiesen, sich mit offenen oder weniger gut geschützten WLAN-Netzwerken zu verbinden. Damit man dabei trotzdem nicht ausspioniert wird, lässt sich mit nur einem Häkchen ein sicheres VPN (Virtual Private Network) aktivieren. So kann Ihnen niemand mehr so leicht über die virtuelle Schulter schauen. Zu guter Letzt hat sich das kleine Such-Pop-up aus dem Screenshot unten als echte Arbeitserleichterung herausgestellt. Markiert man in Opera eine Textstelle, öffnet sich dieses kleine Fenster. Mit der Option Suchen wird in einem neuen Tab eine Google-Suche gestartet, mit Kopieren sparen Sie sich den Umweg zur Tastatur, und wenn Sie auf Teilen… klicken, können Sie den markierten Text schnell und unkompliziert per Mail oder über diverse Social Media-Kanäle versenden. Einfach praktisch!

Opera
Opera erspart Ihnen Umwege.

Über Feedback zu der umgestalteten Website, dem neuen Blog-Konzept oder meinem heutigen Tipp aus meiner Werkzeugkiste freue ich mich wie immer per E-Mail, über die sozialen Medien oder gerne auch – ganz klassisch – am Telefon.