Sprachlicht bei Twitter - eine erste Bilanz

Lange hatte ich mich gesträubt: "Nein, ich brauch das nicht." - "Wozu soll das gut sein?" - "Och nee, nicht noch ein Social-Media-Profil." Etwas abschätzig (aber auch ein kleines bisschen neiderfüllt) hatte ich 2014 beim FIT-Kongress in Berlin noch das Grüppchen am Biertisch mit dem Twitter-Fähnchen betrachtet, wie sie da alle auf ihren Smartphones herumtippten und sich zwischendurch von Tweets, Retweets, Hashtags und Kommentaren berichteten. Den Reiz konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Ich hab mich dann trotzdem dazugesetzt. Aber auch wenn ich physisch Teil der Gruppe war, virtuell war ich es nicht. Vier Jahre später gehöre ich als @sprachlicht nun doch zur Twitter-Familie, auch wenn ich längst noch nicht alle nahen und entfernten Verwandten kennengelernt habe.

FirstTweet

Eingerichtet hatte ich mein Twitter-Konto zwar gezwungenermaßen bereits 2016 für meine deutsche Übersetzung des Buchs "Windows 10 Alles-in-einem-Band" der "Für Dummies"-Reihe, in dem ein Unterkapitel Twitter gewidmet war. Doch lag es lange Zeit brach. Am 31. Januar 2018 habe ich es aus seinem Dornröschenschlaf geweckt: iPhone-App installiert, Hintergrundbild ausgewählt, Profilbild geändert und dann "Twittern" gedrückt. Meine Bilanz in Zahlen nach 3 Monaten Gezwitscher: 49 Tweets (50, sobald ich diesen Blog-Beitrag poste), 44 Follower und 69 Likes (also, Tweets, die mir gefallen). Okay, das ist noch ausbaufähig, aber ich bin ja auch noch ein Newbie.

Was sind meine großen Twitter-Erkenntnisse?

  • Tweets mit Bildern von #Kuchen stehen ganz hoch im Kurs
  • Lustige #Bahnansagen bekommen aber noch weitaus mehr Aufmerksamkeit
  • Ich gehe mit anderen Augen/Ohren durch's Leben: "Oh, das wäre ein toller Tweet…", denke ich in letzter Zeit oft bei mir.

Tweet_Kuchen TweetICE

Und was bringt mir meine Twitter-Aktivität?


  • Die #Dolmetscher und #Übersetzer sind fleißige Twitterer: Auch wenn ich manche meiner Kollegen nur ein- oder zweimal im Jahr sehe, bin ich vielen von ihnen doch ganz nah. #xl8 #terplove #1nt
  • Meinem Berufsverband, dem #BDÜ, fühle ich mich noch mehr verbunden. Einfach klasse, dass da auch so fleißig getwittert wird. #gemeinsamsindwirstark

Mein Fazit:
Twitter macht Spaß, Twitter kostet Zeit, Twitter sorgt für Gesprächsstoff – ich bleibe dabei!